Die Luft ist raus: Erste Heimniederlage gegen den Meister
Wer schon lange Tischtennis spielt, der weiß: Wenn eine Saison in die zweite Märzhälfte oder sogar auf Ostern zugeht, dann sehnen viele das Ende herbei. Wenn noch dazu zwei Mannschaften aufeinandertreffen, für die es „um nichts mehr geht“ (der eine Meister – der andere im gesicherten Mittelfeld), dann wundert die Ausgangslage nicht. Die aus vielen Begegnungen in der Vergangenheit bekannte, sympathische Mannschaft der DJK spinfactory Köln reiste nur mit 5 Leuten, davon einige Ersatzspieler, an. Bei uns fehlten erneut die ersten drei Bretter wegen Verletzungen, Krankheit und beruflicher Belastung.
Neben den zwei kampflos gewonnenen Spielen (Markus Prinz / Christian Schipplock als Doppel 3 und Markus Prinz im Einzel) konnten nur drei „richtige“ Siege die 5:9-Niederlage optisch etwas aufhübschen. Daran waren aber immerhin 4 Leute beteiligt. Ferenz und Samet (nach langen Reisestrapazen tagsüber) gewannen ihr Doppel mit 11:7 im fünften Satz. Christian rang Peter Frei in vier knappen Sätzen nieder. Hervorzuheben ist aber insbesondere die hervorragende Leistung von Mannschaftsführer Matze Stötzel, der wieder ins vordere Paarkreuz rückte und dort Jan Lüke, dem besten Spieler der Liga in den ersten Sätzen alles abverlangte (13:11 im ersten Satz, 11:13 im zweiten nach Satzball). Gegen Janos Pigerl, dessen Bilanz sich mit 22:11 im vorderen und mittleren Paarkreuz auch sehen lassen kann, gewann er dann mit einem weiteren super Spiel.

