1971-1980

1971
• Die guten Spielbedingungen nach Bezug der Haardt-Schulturhalle, verbunden mit intensiver Trainingsarbeit insbesondere im Nachwuchsbereich, bringt zahlreiche Erfolge:
• Die Schülermannschaft in der Aufstellung W. Heinze, K. Hatzig, H. Hartung und R. Pohl wird Gruppen-Mannschaftsmeister (Trainer: Heinz Kottolinsky).
• Die Jungen werden Gruppenmeister der Kreisklasse Mitte, Vize-Kreismeister, Kreis-Pokalsieger und Bezirks-Pokalsieger. Der „Gemeindebote Netphen – Ausgabe 11/1971“ berichtet darüber z.B., wie der Außenseiter im Endspiel des Kreispokals die 1. Jugendmannschaft des TuS Hilchenbach besiegt: „Unbändiger Kampfgeist, gute Kondition, gute Technik und Einstellung zeigten nach dem 1. verlorenen Spiel von Latsch, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen war. Denn Schipplock und Ley konnten je alle 3 Spiele nacheinander gewinnen. Während A. Schipplock durch gekonntes Abwehrspiel immer wieder seine Angriffsschläge präzise vorbereitete, steigerte sich Dietmar Ley in einen wahren Spielrausch. Durch seine an diesem Tage fehlerfreie Abwehrarbeit zermürbte er seine Gegner. Im letzten Spiel „schoß“ er seinen Gegner mit 21:4 regelrecht ab …“
• Als Ausrichter einer Vorrundengruppe auf Verbandsebene scheitert die Jugendmannschaft dann allerdings sofort im 1. Spiel mit 0:5 gegen Post SV Mönchengladbach.
• Die erste Herrenmannschaft steigt in die Kreisliga auf.
• Klaus Hatzig wird Kreismeister im Schüler-Doppel.
• Es wird dem Aufbau einer Damenmannschaft begonnen.
• Bei den Gemeindemeisterschaften werden 10 Titel errungen.
• Rudolf Müller erhält beim Tischtennis-Bezirkstag in Dahlbruch den Bezirks-Ehrenbrief.
• Im Februar wird bei der Gemeinde Netphen die Interessengemeinschaft aller Tischtennis spielenden Abteilungen der Gemeinde („INTTA“) ins Leben gerufen, ein Ziel: Durchführung gemeinsamer Gemeindemeisterschaften. Als erster Sprecher wird für 2 Jahre einstimmig Bernhard Klur von KJ Irmgardeichen gewählt, Stellvertreter ist Günter Kiel vom TV Eckmannshausen.
• Auch der Gemeindesportverband wird in diesem Jahr gegründet, Rudolf Müller wird von der INTTA in das satzungsgebende Gremium delegiert und wird später dort 2. Vorsitzender (bis 1984).
• Mit dem SV Netphen und dem TVE Netphen wurde ein Informationsgespräch geführt „zwecks Fusion“.
• Hugo Böttcher, Jugendwart und Mitbegründer der Hobbygruppe (verbunden mit Turnübungen), eröffnet im Januar die neue Gaststätte „Haus Böttcher“, die damit auch „quasi automatisch“ Vereinslokal wird, in dem insbesondere von der damaligen zweiten Welle morgens zwischen 1:00 und 5:00 Uhr so mancher am Abend zuvor verlorene Wettkampf unter Einbeziehung aller „wenn“ und „dann“ nachträglich gewonnen wird.

1972
• Durch die Einweihung der neuen Sporthalle an der Realschule am 16.3. werden in Netphen neue Möglichkeiten – z.B. auch für repräsentative Tischtennisgroßveranstaltungen – geschaffen.
• Diese Möglichkeit wird auch umgehend genutzt: Am 17.5. mit einem „Werbespiel“ anlässlich des 60-jährigen Bestehens des SV Netphen (Oberligaspieler Wolf und Saßmannshausen aus Siegen), und am 16.12. wird aus Anlass des 15-jährigen Bestehens das internationale Messecup-Spiel DJK TuS 02 Siegen (mit Weitz, Saßmann, Becker) gegen AC. Kremelin-Becetre Paris (mit Secretin, Dondt, Purkhart) – vor ausverkauftem Haus mit 500 Zuschauern – in Netphen ausgetragen.
• Die 1. Jungenmannschaft der TTG KJ Netphen wird mit Philipp, Latsch, Hatzig, Morgenroth, Geßner und Pohl überlegen Meister der Gruppe Mitte (36:0 Punkte, 119:6 Spiele), Kreis- und Vize-Bezirks-Mannschaftsmeister.
• Klaus Hatzig wird Kreismeister im Jugend-Doppel (zusammen mit Peter Rohleder).
• Rudolf Müller wird Kreismeister im Senioren-Einzel und Doppel (zusammen mit Partner Putzmann).
• Am 14.9. findet in der Haardt-Schulturnhalle das erste Training für eine Tischtennis-Hobby-Gruppe für Senioren statt, für die Hugo Böttcher die Leitung übernimmt.
• Eine total verjüngte 1. Herrenmannschaft (Friese, Schipplock, D. Ley, Philipp, Flick, Hatzig, Latsch) gewinnt am 15.9. ihr erstes Auswärtsspiel in Kickenbach.
• Mit Christel Borutta und Gabriele Lammert wechseln zum Jahresende zwei Spielerinnen aus der damaligen Landesliga-Mannschaft der TTG Siemag Dahlbruch nach Netphen.
• Bei der Jahreshauptversammlung und gleichzeitigen Feier zum 15-jährigen Bestehen des Vereins erhielten den Bezirks-Ehrenbrief: Reinhold Brockt, Elmar Heupel, Burkhard Kämpfer, Horst Kühn, Winfried Remberg, Karl Völkel, Franz Sting.
• Marianne Philipp wird Vereinsmeisterin, Gemeindemeisterin und Sportlerin des Jahres.


1973
• Die Damen feiern Riesenerfolge: Mannschaftsmeister der 1. Kreisklasse werden Christel Borutta, Gabriele Lammert, Christa Neuser, Edelgard Neuser, Marianne Philipp, Almuth Schipplock, Anette Schneider. Das Endspiel um die Kreis-Pokal-Meisterschaft der Damen in der Haardt-Schulturnhalle im März ist eine reine Netpher Angelegenheit: Die 1. Mannschaft gewinnt in der Aufstellung Gabi Lammert, Christel Borutta und Marianne Philipp 5:1 gegen die 2. Mannschaft.
• Im April folgt der nächste Erfolg: 5:0 lautet das Ergebnis des Endspiels im Bezirkspokal. Mit von der Partie ist neben den o.g. Spielerinnen auch noch Irmgard Peters.
• Die endgültige Krönung folgt dann mit dem 5:2-Erfolg vor heimischer Kulisse gegen SV Gadderbaum in der Westdeutschen Pokalmeisterschaft für Kreisklassenmannschaften. – Nach Spielende gibt es einen Festzug mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr durch Netphen zum Vereinslokal Böttcher.
• Die 1. Jungenmannschaft steht den Erfolgen nicht viel nach: In der Kreisklasse ; Gruppe Mitte, wird zunächst überlegen die Meisterschaft mit 28:0 Punkten gewonnen, Henning Hartung bleibt dabei während der gesamten Saison ungeschlagen, Rainer Pohl verliert nur ein Spiel. Gegen die anderen Gruppensieger wird von Harald Schipplock, Werner Heinze, Henning Hartung, Jörg Borutta, Rainer Pohl und Claus Schmallenbach später auch noch die Kreismeisterschaft gewonnen, und schließlich kommt auch noch die Bezirksmannschaftsmeisterschaft hinzu.
• Die 2. Herrenmannschaft steigt in der Besetzung Hubertus Schneider, Klaus-Peter Ley, Elmar Heupel, Rudolf Müller, Winfried Remberg, Peter Wagener, Heinz Kottolinsky und Horst Kühn als Meister der 1. Kreisklasse, Gruppe Süd, in die Kreisliga auf.
• Insgesamt werden in der Saison 1972/73 11 Meistertitel errungen.
• Herausragende Einzelerfolge erringen Hubert Wolf (Kreismeister im Herren-A-Doppel), Klaus Hatzig (Kreismeister im Jungen-Einzel und –Doppel).

1974
• Am 11., 12. und 18. Mai werden zum ersten Mal die Tischtennis-Einzelmeisterschaften des Tischtenniskreises Siegen in Netphen ausgetragen. Schirmherr ist Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein, MdB der CDU. Mit 403 Teilnehmern in 16 Spielklassen wird eine Rekordbeteiligung verzeichnet.
• Bei diesen Meisterschaften feiern zwei TTG-Mitglieder Siege: Marianne Philipp im Damen-B-Doppel und Henning Hartung im Mixed der Junioren.
• Am 12.6.1974 richtet der Verein im Gasthof Wagener den Bezirkstag für den Tischtennisbezirk Siegerland aus.
• Die Damen holen mit 5:4 gegen TTV Winden wieder den WTTV-Pokal, diesmal für Bezirksklassenmannschaften. Schlagzeile in der Westfalenpost darauf: „Netphen ist auf dem Weg zu einer Tischtennis-Hochburg“.
• Der Bezirks-Pokalsieg für Damen-Kreisklassen, den die 2. Damenmannschaft erringt, geht aufgrund dieses Erfolges fast unter.
• Die 1. Damenmannschaft (Christel Borutta, Gabriele Lammert, Irmgard Peters, Gisela Rick, Annemarie Hoffmann, Christa Neuser) steigt in die Landesliga auf, die 2. Damenmannschaft (Almuth Schipplock,
Marianne Philipp, Edelgard Neuser, Wilma Becker) aus der 1. Kreisklasse in die Bezirksklasse, die 1. Herrenmannschaft aus der Kreisliga in die Bezirksklasse.
• Harald Schipplock, Henning Schipplock und Werner Heinze werden Kreispokalsieger der Jungen.
• Klaus Hatzig gewinnt die Kreis-Rangliste der Jungen.
• Mannschaftsmeister der Jungen-Kreisklasse, Gruppe Mitte, wird die 2. Jungenmannschaft mit Claus Schmallenbach, Jörg Borutta, Burkhard Weber, Dietmar Klein, Christoph Kämpfer.
• Gabriele Lammert und Irmgard Peters erhalten den Bezirks-Ehrenbrief.
• Insgesamt werden in dem bis dahin erfolgreichsten Jahr des Vereins 14 Meisterschaften errungen (8 Mannschafts- und 6 Einzelmeisterschaften).
• Hubertus Schneider legt in der Sportschule Duisburg-Kaiserau erfolgreich seine Prüfung als Übungsleiter ab.

1975
• Ab 2.1. lautet der neue Name des Vereins: „Tischtennisgemeinschaft 1957 Netphen“.
• Am Ende des Jahres werden Burkhard Kämpfer, Horst Linnebacher, Winfried Remberg und Franz sting bei der Mitgliederversammlung mit einer Urkunde für 20jährige aktive Tischtennistätigkeit geehrt.
• Henning Hartung organisiert eine Fahrt nach Brühl ins Phantasia-Land, an der fast 40 Leute teilnehmen.
• Fast 200 Zuschauer sehen im April das Spitzenspiel zwischen DJK TuS 02 Siegen und DSC Wanne-Eickel in der Oberliga, das als „Werbespiel“ in der Sporthalle ausgetragen wird.
• Im März findet ein internationaler TT-Vergleich der Jugend in Netphen statt: Als Belohnung für hervorragendes Abschneiden bei den holländischen Meisterschaften weilt die Schülermannschaft des TTC Havinga Zutphen in Winterberg und macht gegen unsere 1. Jungenmannschaft einen Vergleichskampf.
• Der Verein hat nach dem Aufschwung der vergangenen Jahre jetzt über 200 Mitglieder.
• Allerdings ist auch ein größerer Rückschlag zu verzeichnen: Nach dem Weggang von Gaby Lammert (zum Landesliga-Aufsteiger SC Siegen) und Irmgard Peters (mit der Familie nach Dortmund verzogen) wird das erfolgreiche Damenteam nach nur einem Jahr Zugehörigkeit zur Landesliga Bergisch-Land, in dem man Dritter – und damit beste Siegerländer Damenmannschaft – wurde, kurzfristig zurückgezogen.
• Auch die 1. Mannschaft in der Bezirksklasse hat einen Abgang zu verzeichnen (Friese – zum Aufsteiger SuS Niederschelden-Gosenbach), dafür aber auch einen Neuzugang aus Köln: Krahl, der neben Heupel, Morgenroth, A. Schipplock, K. Hatzig und Ley gemeldet wird. Im Rückblick auf die Hinserie muss die Zeitung trotzdem von Abstiegsgefahr berichten und vom „Kummer“, den nicht nur die Doppel, sondern auch das vordere Paarkreuz bereiten: „Besonders Heupels Fall war tief. Nach 12 Jahren hauchte sein alter Schläger sein Leben aus – mit dem neuen Brett gewann der Johannländer bislang erst drei Spiele.“
• Hubert Wolf wird Kreismeister.
• In der „Schmellenbach“ findet das erste „Waldfest“ statt, eine Feier, die insbesondere der Kontaktpflege mit anderen Vereinen dienen soll. Neben dem SV Netphen nahmen z.B. auch teil: TuS DJK 02 Siegen, TT-Abteilung des TV Eckmannshausen, der Reitverein „Rabenhain“, der MGV Liederkranz und der Heimatverein Netpherland. Es gab Wettbewerbe im Fußball, Torwandschießen, Dosenwerfen, Sacklaufen usw. Die groß angelegten Werbeaktionen für diese Veranstaltung, insbesondere die „Befestigung von Werbezetteln an Pkw´s“ führen zu einer Verwarnung von Rudolf Müller durch die Stadt Siegen, verbunden mit der Aufforderung, „in Zukunft Werbeaktionen dieser Art zu unterlassen“.
• Ab November finden Schulungen durch WTTV-Verbandstrainer Berni Vossebein statt.

1976
• Horst Linnebacher und Peter Wagener erhalten den Bezirks-Ehrenbrief.
• Am 5.3. brennt das Vereinslokal von Hugo Böttcher, gleichzeitig auch Jugendwart, lichterloh. Alle Pokale, Urkunden, Wimpel, Tischfahnen und Präsente (u.a. ein Tischtennistisch) aus den 19 Jahren davor werden ein Raub der Flammen.
• Nach dem Rückzug der Damenmannschaft aus der Landesliga im Vorjahr holt die neu formierte 1. Damenmannschaft mit Christel Borutta, Wilma Becker, Marianne Philipp und Judith Quicker alle Titel auf Kreisebene (Mannschaftsmeister 1. Kreisklasse, Gruppe Süd, Kreismeister der Kreisklassen Siegen und Olpe, Kreispokalsieger der kreise Siegen und Olpe) und steigt in die Bezirksklasse auf.
• Neben dem 2. Waldfest (am 17./18. Juli – wegen Regen und Gewitter abgebrochen) gibt es mit der ersten Tanzveranstaltung „Tanz in den Mai“ in der Kulturhalle eine weitere große kulturelle Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung Netphens. Trotz guter Kapelle und großer Verlosung fehlten viele Vereinsmitglieder, die Halle war nur zu zwei Dritteln gefüllt. Rote Zahlen konnten nur knapp vermieden werden.
• Marianne Philipp wird in Erndtebrück Kreismeisterin im Damen-B-Einzel und zusammen mit Wilma Becker auch noch im Damen-B-Doppel.
• Über das letzte „Abstiegsspiel“ der 1. Mannschaft in Homburg wird im Gemeindeblatt wird wie folgt berichtet: „Die Punkte für Netphen holten an Brett 1 Armin Schipplock und an Brett 5 Herbert Prahl. Leer ausgehen mußten Klaus Hatzig, Elmar Heupel, Hartmut Köppert und Dietmar Ley. Während Stammspieler Henning Hartung aus disziplinarischen Gründen vereinsintern gesperrt wurde und nicht spielt, verzichtete Klaus Peter Ley auf einen Einsatz aufgrund eines Formtiefs.“
• Im Verein herrscht eine gewisse Krisenstimmung (Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der Bezirksklasse, 11 Spieler verließen den Verein – trotz einer Schulung durch Berni Vossebein, auch die Jugendarbeit ist fast zum Erliegen gekommen) und löst eine Diskussion um „neue Wege der Motivation“ aus. In dieser Situation beschließt der Vorstand einstimmig, dem 1. Vorsitzenden Vollmacht zu erteilen, weiter Gespräche zu führen mit dem Ziel einer Umbenennung des Vereins und dann Anschluss einer Eissport-Abteilung; denn das neue Eisstadion wird stark frequentiert…

1977
• Bei der vorläufig letzten Jahreshauptversammlung unter dem Namen TTG Netphen werden Wilma Becker und Elmar Heupel zu „Sportlern des Jahres“ gewählt. Als neues Vereinslokal wird in dem Zusammenhang der Netpher Hof bestimmt, wo die Versammlung auch stattfindet.
• Der Verein gliedert sich durch Beschluss der Jahreshauptversammlung am 1.4. zwei neue Abteilungen (Eishockey und Eiskunstlauf) an und benennt sich um in „TEG – Tischtennis- und Eissportgemeinschaft 1957 Netphen e.V.“.
• 1. Vorsitzender des Gesamtvereins wird Rudolf Müller, Tischtennis-Abteilungsleiter wird Armin Schipplock.
• In der Sporthalle wird das 1. JOOLA-Cup-Turnier (= „11. Kreuzberg-Turnier“) als sportlicher Höhepunkt für „20 Jahre Tischtennis in Netphen“ ausgetragen. Überraschender Sieger wird Richard Fritz, der im Finale klar gegen Hanno Deutz (Düsseldorf) gewinnt.
• Zum 20-jährigen Bestehen gibt es eine große Festveranstaltung in der Kulturhalle. Die TEG-Vorstandsmitglieder Rudolf Müller und Elmar Heupel werden im Rahmen dieser Veranstaltung mit der WTTV-Verdienstnadel und einer Urkunde geehrt. Mit Ernst Neumann (Stv. Bürgermeister – 1. Mannschaft) und Georg Wilhelm Mietz (MdL, 3. Mannschaft) werden zwei Förderer des Netphener Sportlebens zu neue Ehrenmannschaftsführern ernannt. Horst Linnebacher und Peter Wagener erhalten aufgrund ihrer langjährigen Laufbahn als Aktive den Bezirksehrenbrief.
• Beim TT-Kreistag in Benfe werden zahlreiche Vereinsmitglieder für langjähriges aktives Spiel mit der Ehrennadel des WTTV ausgezeichnet: W. Remberg, K. Völkel, B. Kämpfer, R. Brockt, P. Wagener, H. Linnebacher, F. Sting

1978
• Die 1. Herrenmannschaft wird Meister der Kreisliga, Kreis- und Bezirkspokalsieger.
• Michael Schardt wird Kreismeister im Herren-C-Einzel (zusammen mit Armin Schipplock auch im Doppel) und zusätzlich auch noch im Herren-B-Einzel.
• Am 25. Juni findet die Endrunde um den WTTV-Pokal auf Kreisebene in Netphen statt. Peter Choma, Michael Schardt und Armin Schipplock scheitern ganz knapp gegen den späteren Sieger und werden Dritter.
• Ausrichtung einer „Europameisterschaftsrevanche“ mit Welt- und Europameistern im Rahmen eines „Schöler-Micke-Cups“ (u.a. Surbek, Bengtsson, Orlowski, Lieck, Hüging, Wosik). Ein „Pressestreik“ lässt die Verantwortlichen vor dem finanziellen Risiko „erzittern“. Die Finanzierung wird dann aber insbesondere über einen Zuschuss der Firma Hettlage gesichert. 10 neue Umrandungen der Firma Hettlage sind als Gegenleistung einzusetzen.
• Das 12. „Kreuzberg-Turnier“ findet als „JOOLA-Cup“ zum ersten Mal mit internationaler Beteiligung statt. Sieger wird die „schwarze Perle“ Desmond Douglas bei den Herren und Hammersley bei den Damen.
• Der für die Gemeindemeisterschaften vorgesehene Termin platzt, „da sich die attraktiven Spieler am Nürburgring befinden werden. Ca. 10 Personen beabsichtigen dorthinzufahren.“ (so das Protokoll der Vorstandssitzung vom 20.2.).
• Kultureller Höhepunkt ist der wieder veranstaltete „Tanz in den Mai“ in der Kulturhalle. Regie führt Franz Sting, Die Tanzschule Tuppek gibt eine Vorstellung gegen Bezahlung.
• 40 Siegerländer Lehrer verschiedener Schulformen nehmen unter der Leitung von Wilfried Lieck (selbst Volksschullehrer) und Gerd Neuffert an einem Lehrgang in der Sporthalle der Realschule teil, um Anregungen zu geben, wie eine „Aktivierung dieser besonders freizeitrelevanten Sportart an den Siegerländer Schulen“ erreicht werden kann. Aktiver Teilnehmer ist u.a. auch der Vorsitzende des Gemeindesportverbandes Netphen, Karl Nowak.

1979
• Ausrichtung der 10. Tischtennis-Gemeindemeisterschaften durch den Gemeindesportverband Netphen und die INTTA – Interessengemeinschaft Netpher Tischtennis-Abteilungen in der Sporthalle Netphen.
• Mit Peter Choma verlässt einer der stärksten Spieler den Verein, aber es ist auch ein starker Neuzugang zu verzeichnen: Paul Vohs.
• Beim JOOLA-Cup-Turnier im Rahmen des 13. Kreuzberg-TT-Turniers gewinnt Ulf Thorsell (Schweden).
• Ehrung der 1. Herrenmannschaft (Mannschaftsmeister der Bezirksklasse Siegerland im Spieljahr 78/79) als „Mannschaft des Jahres der Gemeinde Netphen“ durch den Gemeindesportverband.
• Die dritte Herrenmannschaft wird Kreismeister und Kreispokalsieger aller 2. Kreisklassen.
• Rudolf Müller tritt im August als Bezirks-Kassenwart zurück.
• Im Oktober beteiligt man sich am Festzug zur Feier 10 Jahre Großgemeinde Netphen.

1980
• Nur 600 Besucher kommen in die Sporthalle zur groß angekündigten 7. Vorrundenveranstaltung zum „TT-Deutschland-Grand Prix“ mit vielen Welt- und Europameistern, u.a. John Hilton (frisch gebackener Europameister), Ulf Thorsell, Dragutin Surbek, Tibor Klampar, Wilfried Lieck, Liang Geliang aus China. Im Endspiel besiegt der 29-jährige ungarische Ex-Weltmeister Istvan Jonyer den jungen Polen Leszek Kucharski. Der Eintritt betrug von 4,00 DM für einen Stehplatz für Schüler bis 12,00 DM für einen Sitzplatz im Innenraum. Moderator ist der aus dem Fernsehen bekannte Sportreporter Jörg Wontorra.
• In einem dramatischen Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Landesliga verliert die 1. Mannschaft gegen Witten beim 8:8 Unentschieden (21:21 Sätze) erst nach Auszählen der Bälle.
• Der Verein erhält ein neues Vereinsemblem, Entwurf Gero Trauth.